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Photovoltaik-Diagnostik · Drohnen-Thermografie

Drohnen‑Thermografie aus Dresden

Effiziente Inspektion von Photovoltaikanlagen mit gekoppelten Wärmebild- und RGB-Drohnen für frühere Fehlererkennung, belastbare Garantienachweise und maximale Erträge. Wir prüfen Eigenheime, Gewerbedächer und Solarparks in Sachsen im laufenden Betrieb ohne Abschaltung.

Senkrechte Drohnenaufnahme einer großen Photovoltaikanlage zur Einzelmodul-Inspektion
< 2 cm
Lagetoleranz per RTK-Georeferenz
99 %
Fehlerabdeckung durch IR + RGB

Dual-Kamera-Prinzip im laufenden Betrieb

Warum erst die Kombination aus Wärmebild und Sichtbild echte Klarheit schafft.

Wir überfliegen Ihre Anlage bei mindestens 600 W/m² Sonneneinstrahlung von März bis September und erfassen jedes Modul gleichzeitig thermografisch und optisch.

1. Radiometrische Thermografie (IR ≥ 640 × 512 px)

Hotspots, Bypass-Dioden & String-Ausfälle unter Last lokalisieren

Geschädigte Solarzellen wirken im Einspeisebetrieb als elektrischer Widerstand und wandeln den Strom intakter Nachbarzellen in Wärme um. Unser kalibrierter Sensor speichert für jedes Pixel die exakte Temperatur im R-JPEG-Format.

  • Einzelzell-Hotspots (+15 K bis +45 K): Früherkennung von Zellbrüchen, Lötstellenfehlern und akuter Brandgefahr.
  • Defekte Bypass-Dioden: Sofortige Ortung überbrückter Moduldrittel mit 33 % bis 66 % Leistungsverlust.
  • String-Ausfälle & PID-Effekt: Erkennung kompletter Leerlauf-Stränge sowie spannungsinduzierter Degradation.
2. Hochauflösende Sichtprüfung (RGB-Tageslichtsensor)

Glasbruch, Delamination & Verschmutzung zweifelsfrei abgleichen

Ein heißer Punkt im Wärmebild kann einen Garantiedefekt in der Zelle oder einen simplen Vogelkot-Fleck auf dem Glas bedeuten. Das exakt zeitgleich ausgelöste RGB-Sichtbild klärt jede thermische Auffälligkeit eindeutig auf.

  • Glasbruch & Hagelschäden: Dokumentation von Spinnennetz-Rissen und Rahmenverformungen für die Versicherung.
  • Delamination & Snail Trails: Sichtbarer Nachweis von Folienablösungen und Feuchteeintritt vor Garantieablauf.
  • Schmutz vs. Moduldefekt: Keine unnötigen Elektrikereinsätze bei einfachem Reinigungsbedarf.

Nachvollziehbare Dokumentation & Garantienachweis

Prüfung zur Inbetriebnahme, vor Ablauf der Gewährleistung und im laufenden Betrieb

Jedes auffällige Modul wird nach ΔT-Schweregrad klassifiziert und exakt im String- und Dachplan verortet. Vertiefende Hintergründe lesen Sie in unserem Fachartikel zur PV-Thermografie.

Radiometrische Fehlerdiagnose

Vier typische Modulfehler auf einen Blick.

Wählen Sie ein Schadensbild in der Leiste oder direkt auf der Luftaufnahme aus, um Temperaturdifferenz, Ursache und Handlungsempfehlung einzusehen.

Luftaufnahme einer gewerblichen PV-Dachanlage während der Drohneninspektion
+35 K Spitzentemperatur > 75 °C (kritisch)

Einzelzell-Hotspot & Mikrorisse

Zellbruch durch Hagel, Montagebelastung oder Lötstellenfehler wirkt im Strang wie ein elektrischer Widerstand und wandelt Solarstrom in starke Hitze um. Der parallele 4K-Sichtbild-Abgleich schließt Vogelkot oder Blätter für den Garantieantrag zweifelsfrei aus.

Ertragsverlust 10–25 % Leistungsverlust am Modul
Empfohlene Maßnahme Modul umgehend auf Herstellergarantie reklamieren & tauschen

Strukturierter Prüfablauf

Ablauf der PV-Inspektion in 4 Schritten

Von der Einstrahlungs- und Flugwegplanung über den autonomen Messflug vor Ort bis zum auditfähigen Prüfbericht.

  1. 01

    Planung & Flugvorbereitung

    Standortanalyse, Wahl des optimalen Einstrahlungsfensters (≥ 600 W/m²), Programmierung des Boustrophedon-Flugmusters und Klärung aller Luftraumfreigaben.

  2. 02

    Autonome Befliegung mit Dualkamera

    Synchroner Scan aller Modulreihen mit radiometrischer Wärmebildkamera (≥ 640 × 512 px) und RGB-Sensor – berührungslos und ohne Betriebsunterbrechung.

  3. 03

    Radiometrische Fachauswertung

    Systematische Anomalie-Detektion und manuelle thermografische Begutachtung zur exakten Klassifizierung von Hotspots, Dioden- und Stringfehlern (99 % Trefferquote).

  4. 04

    Prüfbericht, Webviewer & Nachbesprechung

    Übergabe des interaktiven Webviewers mit GPS-verorteten Schadstellen und des auditfähigen PDF-Prüfberichts – inklusive Ergebnisbesprechung.

Meist gestellte Fragen zur PV-Thermografie per Drohne

Alle Antworten zu Anlagengröße, laufendem Betrieb, Messgenauigkeit und Prüfbericht.

Warum sollte ich meine PV-Anlage mit einer Wärmebilddrohne prüfen lassen?
Viele Ursachen für Ertragsverluste bleiben bei einer reinen Sichtprüfung oder im Wechselrichter-Monitoring unsichtbar: defekte Module (Hotspots), ausgefallene Strings, Kontaktprobleme sowie Verschattung oder Verschmutzung. Unsere radiometrische Thermografie macht diese Leistungsverluste berührungslos sichtbar, bevor Folgeschäden entstehen.
Was genau erkennt AirSpects mit der Drohne an Solarmodulen?
Unsere Dual-Sensor-Inspektion (IR + RGB) detektiert Hotspots durch Zellschäden oder defekte Bypass-Dioden, komplette oder teilweise Modulausfälle, unregelmäßige Temperaturverläufe durch Verdrahtungsprobleme, mechanische Defekte wie Glasbruch, Hagelschlag oder Delamination sowie Verschattungsfehler und Reihenstörungen. Sie sehen modulgenau, welche Einheiten betroffen sind und welche Ursache vorliegt.
Für welche Anlagengrößen ist eine Drohnen-Thermografie sinnvoll?
Grundsätzlich prüfen wir Einfamilienhäuser ab ca. 5–10 kWp (beispielsweise nach Sturm, Hagel oder bei unklaren Leistungsproblemen) sowie Gewerbeanlagen und Freiflächenanlagen ab 30–50 kWp bis in den Megawatt-Bereich. Sowohl bei Aufdachanlagen als auch bei weitläufigen Solarparks liefert die Befliegung eine lückenlose modulgenaue Übersicht.
Wie läuft die Terminabstimmung und Befliegung vor Ort ab?
Den Vor-Ort-Termin in Dresden und Sachsen stimmen wir flexibel passend zur Sonneneinstrahlung ab. Die Befliegung erfolgt berührungslos im laufenden Betrieb ohne Abschaltung; im Anschluss erhalten Sie den ausgewerteten Prüfbericht.
In welchem Intervall sollte eine Photovoltaikanlage geprüft werden?
Empfohlen wird eine Prüfung einmal jährlich bzw. im 1- bis 2-jährigen Turnus während der sonnenreichen Monate (März bis September), ergänzt durch anlassbezogene Flüge bei Ertragsabfall, nach Unwettern oder vor Ablauf der Herstellergarantie. Viele O&M-Verträge und Versicherungen setzen regelmäßige Thermografieprüfungen voraus.
Welche Risiken bestehen, wenn eine PV-Anlage nicht thermografisch geprüft wird?
Ohne Prüfung riskieren Betreiber dauerhafte, unbemerkte Ertragsverluste von oft 5 bis 20 %, thermische Folgeschäden an Modulen, Steckverbindern oder Wechselrichtern sowie den Verlust von Gewährleistungs- und Garantieansprüchen, wenn Produktionsfehler erst nach Fristablauf entdeckt werden.
Muss die Photovoltaikanlage für die Inspektion abgeschaltet werden?
Nein. Die thermografische Drohneninspektion erfolgt zwingend im laufenden Betrieb unter Last – idealerweise bei einer Sonneneinstrahlung ab ca. 600 W/m². Es entsteht keinerlei Ertragsausfall durch Anlagenstillstand und kein Montageaufwand auf dem Dach.
Welche Unterlagen und Daten erhalte ich nach der PV-Inspektion?
Sie erhalten eine georeferenzierte thermografische Übersicht mit allen markierten Auffälligkeiten, hochauflösende RGB- und Infrarotbilder pro Fehlerstelle sowie einen strukturierten PDF-Prüfbericht inklusive Webviewer-Zugang und konkreten Handlungsempfehlungen für Reparatur, Reinigung oder Garantieabwicklung.

Sprechen wir über Ihr Projekt.

Schreiben Sie uns kurz, was Sie vorhaben und wo Ihr Objekt liegt. Wir klären die nächsten Schritte gemeinsam.

info@airspects.de

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